Pasta Opera, am 25. November 2016 wieder auf Schloss Rheinfels

Der Veranstalter von zahlreichen, beliebten Dinnerevents, WORLD of DINNER, entführt Sie am Abend des 25. November 2016 mit PASTA OPERA in die Welt des Rokoko. Bei einem 4-Gänge-Menü aus der Schlossküche erleben die Gäste ganz real den Zauber der Musik von Rossini, Verdi, Mozart und Co.

worldofdinner_pasta-opera_banner2Sie sind unverschämt gut gelaunt, sehen gut aus, sind charmant und frech und singen sich in die Herzen des Publikums. Die Sängerinnen und Sänger leeren Gläser, verstecken Briefe, tauschen Jacken, trocknen Tränen, tanzen und verschwinden zwischendurch in der Besenkammer.

Mit Klassikern wie Verdis „Libiamo“, Beethovens Quartett aus dem „Fidelio“ oder Bizets „Perlenfischerduett“ präsentieren Julia Regehr und die vier Gesangssolisten „Trüffel der Opernhochkultur“ (SZ) – zum Dahinschmelzen gesungen, zum Weinen komisch, sensibel und beglückend gespielt. Julia Regehr hat ein unvergleichlich sinnenfrohes Werk geschaffen, das Klassik und Entertainment miteinander verbindet.

Und das erwartet die Gäste:
– Ein Aperitif
– Ein 4-Gänge-Menü aus der Schlossküche
– 90 Minuten Oper aus bekannten Werken von Verdi, Rossini, Mozart, Bizet, Beethoven u.a

zum Preis von nur 79,- EUR pro Person

Tickets gibt es online unter: www.rheinfels-shopping.de

PASTA OPERA: EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN

Julia Regehr im Interview

Sie sind die Erfinderin und Regisseurin von PASTA OPERA: Wie entwickelte sich die Idee zu PASTA OPERA? Was ist das Konzept?

In meiner Münchener WG-Zeit veranstalteten eine Freundin und ich regelmäßig private Abende mit Pasta und Operngesang. Daraus entwickelte sich das Konzept zu PASTA OPERA: Zweierlei köstliche und vor allem selbstgekochte Pasta, eine lange Tafel, viele Kerzen, Rätsel, um miteinander ins Gespräch zu kommen, ein Flohmarktteller als Eintrittskarte und Arien aus verschiedenen Opern, präsentiert a la „Fellini“ mit Puderperücke und rosa Wangen.

Heute denke ich, Salons lagen in den 90ger Jahren geradezu in der Luft. Jeder suchte nach neuen Formen zwischen Theater und Zusammensein, Party, Familie und Kultur. Wir wollten Schmelztiegel sein, Gründer, die kulturell etwas bewegen. Wir wollten uns von den vorhandenen Kulturbetrieben mit neuen Ideen absetzen. Und wir hatten sofort durchschlagenden Erfolg und standen in allen Zeitungen.

Die lange Dinner-Tafel ist bei PASTA OPERA ganz zentral: Ich möchte, dass Menschen wie bei großen Familienfesten zusammen kommen und neue Bekanntschaften schließen. Die schönen Stimmen der vier Opernsänger gehen dabei direkt zu Herzen. Die Opernmusik von Rossini, Verdi, Mozart, Donizetti und Puccini ist unvergleichlich energetisch, voller Gefühl und Lebensfreude. Sie ist wie der emotionale Auftritt einer Anna Magnani in einem Film von Federico Fellini und ein erfrischender Aperol-Spritz bei einer sanften Abendprise auf der Piazza Santa Margerita gleichzeitig. Diese Musik versetzt mich – und unsere Stammgäste – immer wieder ins Glück.

Was fasziniert Sie an Italien und der Epoche des Rokoko?

Ein wesentliches Konzept des Rokoko ist der Gedanke an die „Vanitas“, die Vergänglichkeit. Ein Zitat aus Pasta Opera sagt: „In hundert Jahren sitzen hier lauter neue Leute – a la vita, a l’amore!“ Unser Leben findet jetzt statt! Man kann nicht in der Zukunft glücklich sein, es geht nur in diesem Augenblick! Davon handelt PASTA OPERA und darum spielt die Dinnershow im Rokoko.

Außerdem ist da der Gedanke der Bohème – man lebt sein Glück im Jetzt und wartet nicht auf morgen. Dazu gehört auch das köstliche italienische Essen. So haben zum Beispiel Rossini und Verdi nicht nur für die Oper sondern auch für den Gaumen komponiert, sie waren beide ausgezeichnete Köche. Die Zeit des Rokoko war geprägt von Überschwang und Raffinesse. Die handwerklichen Künste, Musik und Poesie blühten auf, die Wissenschaft erlebte neue Dimensionen, die Mode lotete das Maximum tragbarer Perücken und Gewänder aus. Eine Zeit des Umbruchs – ganz ähnlich wie heute.

Die Akteure von PASTA OPERA sind ausgebildete Schauspieler und Sänger: Wie viele Ensembles und Beteiligte stemmen die bundesweiten Aufführungen?

Zurzeit gibt es drei Ensembles in Berlin, München und Köln. Den Kern bilden 24 Opernsänger, die je nach Spielplan in neuen Zusammensetzungen auftreten. Darüber hinaus gibt es einen größeren Kreis von Sängern, die seit vielen Jahren sporadisch auftreten, aber auch ihre eigene Karriere im Blick behalten. Wir entwickeln uns weiter und leben dennoch fast wie eine große Familie: Ich selbst und viele meiner Kollegen haben inzwischen Kinder und teilen diese großartige Erfahrung. Und wenn wir bei unseren Auftritten unser Publikum wieder gemeinsam beglücken – das ist doch das Schönste der Welt.

Sie sind Erfinderin, Autorin, Regisseurin, Koordinatorin und spielen selbst mit – das erzählt von einer sehr vielseitigen, kreativen Persönlichkeit?

Ja, ich wollte immer Stücke schreiben, Theater inszenieren, Leute mit Musik und Poesie begeistern und den Gedanken der Liebe und Vergänglichkeit mit dem Wert einer großen Familie zusammenbringen. Also bin ich Entertainerin geworden. Und ich bin unendlich dankbar, dass das ohne Vorbilder und ohne besondere Ausbildung gelungen ist und nun bundesweit so erfolgreich ist.

Ein kurzer Lebenslauf in Stichpunkten

– Besuch der freien Kleintheaterschule in Stuttgart
– Regieassistenzen bei Stephan Märki, Roland Bertschi und Volker Ahrendt
– Engagement beim Teamtheater in München für eine Talente-Show
– Bundesweite Aufführungen von PASTA OPERA

An welche besonderen Reaktionen aus dem Publikum erinnern Sie sich?

Im Gästebuch finde ich zum Beispiel diese Zitate: „Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum! Soeben hier bei Euch erfahren!“ oder „Ich durfte Sie zum fünften Mal erleben!“ oder „Das Glück und die Liebe muss gelebt werden – jetzt!“ oder „Ich wusste gar nicht, dass man Musik und Poesie essen kann!“

Besonders schön ist es, wenn sich unsere Gäste einfach vor Vergnügen biegen. Es ist liebevollste Heiterkeit, die sich da zwischen den Sängern, den Gästen und mir entspinnt. Manchmal fließen auch Tränen der Rührung, in dieser Atmosphäre gehört das alles dazu. Es ist die ganze Opera, das Leben, das wir in diesem Augenblick zusammen auskosten, Arie für Arie, Ton für Ton, bis der Vorhang fällt.

Text via:
World of Dinner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Julia Haseloff  | www.WORLDofDINNER.de/unsere-showdinner/pasta-opera