In diesem Jahr präsentiert die Gruppe „Kurtzweyl“ eine neue Fassung ihres Erfolgsstückes von 2006: „Das Amulett des Kreuzritters“.

Worum geht es in dem Stück?

Anno domini 1199
Ritter Georg von Bouillon, bekannt als leidenschaftlicher Verfechter der Kreuzzugsidee, ist verschollen. Als sein Amulett, das er stets bei sich trug, blutverschmiert am Hofe auftaucht, ist es klar: Freunden und Anverwandten muss sein Tod in würdiger Weise offenbart werden.

Foto: Kurtzweyl

Natürlich gehören Sie, werter Gast, zu diesem erlesenen Kreise und werden Zeuge von Raffgier und Missgunst, wie sie nunmehr offenbar werden in der gräflichen Familie. Jeder versucht auf seine Weise Profit aus dem vermuteten reichen Erbe zu schlagen. Bruder Walther träumt von einem Gourmetrestaurant, Gattin Adelgunde sieht sich als singende Diva im eigenen Festspielhaus, Tochter Lilofee glaubt an die emanzipatorischen Möglichkeiten des Klosterlebens. Die Dienerschaft greift beherzt nach den Brocken, die für sie abfallen könnte und selbst der Burgkaplan scheint nicht ganz frei von weltlichen Begierden. Nur die alte Magd scheint zu blöd, um ihren Vorteil zu suchen.

Und das werte Publikum? Macht es sich die Finger nicht auch schmutzig bei dem schändlichen Mord, der vor seinen Augen geschieht. Fakt ist, dass etliche Personen ihren Anteil haben am dramatischen Geschehen, Adelgundes Teekränzchen z.B. oder die geschäftstüchtige Gefolgschaft des Walther von Bouillon. Und wenn die Geschichte am Ende eine spektakuläre Lösung findet, dann sind die Gäste mit ihrem Scharfsinn ebenfalls gefragt.
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Foto: Kurtzweyl

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